Renate Kohn

Vita

Renate Kohn lebt in der Nähe von Wiesbaden. Hier im Hessischen ist sie aufgewachsen, sie liebt die Taunuswälder, den nahen Rheingau – und: den Dialekt. Gerne erinnert sie sich an ihre erste Fernsehrolle in einer hessischen Serie und besonders gern an die "Hessischen  Geschichten". Hier durfte Renate Kohn an der Seite des unvergessenen Kollegen Günter Strack nach Herzenslust "hessisch babbele".

Die ersten Jahre nach ihrem Schauspielstudium waren von Engagements an verschiedenen deutschen Theatern bestimmt. Sie hatte das Glück, gleich zu Beginn die sogenannten "Traumrollen" einer jungen Schauspielerin spielen zu dürfen:  Gretchen (Faust I) / Ophelia (Hamlet) / Lavinia (Trauer muss Elektra tragen) / Eve (Der zerbrochene Krug) / Kassandra (Die Troerinnen). Als Renate Kohn 1974 Mutter ihrer Tochter Antje wurde, gab sie das feste Engagement – damals an den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld-Mönchen Gladbach auf und begann – um ihre Zeit für sich und ihre kleine Familie frei einteilen zu können – als freie Schauspielerin und Sprecherin bei Funk und Fernsehen zu arbeiten.

Die ersten Fernsehauftritte hatte Renate Kohn 1971-1973 in der hessischen Fernsehserie "Unser Dorf". Seitdem spielte sie die unterschiedlichsten Episodenrollen in Kinofilmen z.B. „Phantomschmerz“ mit Til Schweiger und Fernsehfilmen und Serien  wie "Polizeiruf 110", "Tatort", "Die Kommissarin", "Die Küstenwache",  "Nikola", "Der Landarzt", "Klassentreffen", "Wilder Kaiser", "Nesthocker", "Hecht und Haie", "Hessische Geschichten"...u.v.m. Vielen Zuschauern ist Renate Kohn als Kanzlei-Sekretärin Helga in "Ein Fall für Zwei" vertraut. Diese Rolle verkörpert sie von 1984 bis 2007, bis „Helga“ sich auf Mallorca verlieben musste, und ihre Stelle als Anwaltssekretärin zwanzig Jahre jünger besetzt wurde.

Während  der letzten Jahre arbeitete sie mit vielen Regisseuren zusammen, mit Sylvia Hoffmann, Bodo Fürneisen, Martin Enlen, Nici Stein, Uli Möller, Peter Weissflog, Dietmar Klein, Marc Hertel und Michael Zens, um nur einige zu nennen.

Renate Kohn ist ein neugieriger Mensch und probiert sich gern aus. So moderierte sie beim ehemaligen SWF-Landesstudio Mainz (heute SWR/Mainz) von 1993-1994 die TV-Sendung "Schorle", die wöchentlich ausgestrahlt wurde.

Für die SWF-Sendung "Szenische Begegnungen" drehte sie von 1995-1998 ca 70 historische Kurzfilme.

Als erfahrene Sprecherin synchronisiert sie seit Jahren Dokumentationen und Reportagen und spricht Beiträge für Kultursendungen beim ZDF, dem Hessischen Rundfunk und beim SWR in Mainz und Baden Baden. Von 2008-2010 war sie Dozentin bei der Altana Kulturstiftung in Bad Homburg. In Workshops  und einem dreijährigen Schulprojekt erarbeitete und realisierte sie mit Kindern Hörspiele.

Seit 2014 ist sie Dozentin an der Sommerakademie der „Theaterfreunde Altusried“.

Renate Kohns große Liebe gilt der Vorlesekunst. Zu ihren Lesungen nimmt sie immer professionelle Musiker mit ins Boot. Ihre Programme haben deshalb den Übertitel „Poesie und Musik“. Ob mit Gert Zimanowski, mit dem sie seit 1994 zusammenarbeitet, oder dem Cellisten und Komponisten Cornelius Hummel – die Musik wird eigens zu jedem Projekt komponiert und ist nicht „überleitendes Beiwerk“, sondern steht mit den Texten im Dialog. So entstanden und entstehen zahlreiche Programme, in denen sich Literatur und Musik miteinander verbinden.

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