Renate Kohn und Kollegen

Unsere literarisch-musikalischen Programme

Jazz Words

FIRST LADY OF JAZZ

The Ella Fitzgerald Centenial

Programm Download

Lesungen: Renate Kohn

Musik: Gert Zimanowski / Cornelius Hummel /

Anna Tyshayeva / Tünde Kiss

Unsere literarisch-musikalischen Programme auf einen Blick:

á propos POE!

mörderische Geschichten von E.A.POE ...eine Lesung mit viel Musik

Renate Kohn & Gert Zimanowski

Edgar Allen Poe ist einer der faszinierendsten Dichter des 19.Jahrhunderts. Der Amerikaner gilt als Erfinder des raffinierten Thrillers, als scharfsinniger Intellektueller, als Meister des abgründigen Traumes. Seine Werke sind Klassiker der phantastischen Literatur. Die einzigartige Verbindung von Übersinnlichem und Realem, Grauen und Erotik, Dämonie und Psychologie lehrt uns das Gruseln auf hohem literarischem Niveau. Anlass genug, dem Meister der Schwarzen Romantik einen Abend zu widmen.

Eine Frau vom Fach nimmt sich den Autor zur Hand: Mit großer stimmlicher Präzision setzt Renate Kohn den Dichter des Grauens in Szene und erweckt die Figuren zum blühenden Leben (auch wenn es um Mord und Totschlag geht).

Begleitet wird sie dabei von Gert Zimanowski, der mit Saxophon und Kontrabass seine eigenen Improvisationen und Klangbilder spielt. Die jeweiligen Stimmungsbilder, die Befindlichkeiten der beschriebenen Personen greift er auf und setzt sie in seinen Kompositionen um.

Ein gut eingespieltes, sensibles Duo, das es versteht, den Zuhörern die Gänsehaut über den Rücken zu jagen. Bringen Sie Ihre Nerven mit!!!

Crime Time

Unheimliche, kriminelle und mörderische Geschichten mit viel Musik

Mit Renate Kohn & Gert Zimanowski

Renate Kohn & Gert Zimanowski

Es muss nicht unbedingt ein nebliger Novembertag sein, um sich mit einem Krimi ans Kaminfeuer zu setzen. Überzeugte Freunde des guten Krimis lassen sich zu jeder Jahreszeit und überall gerne den Schauer über den Rücken jagen, besonders dann, wenn eine professionelle Schauspielerin (Renate Kohn) klassische Kurz-Krimis und phantastische Geschichten zum Leben erweckt, auch wenn es dabei meist um Mord und Totschlag geht, und wenn ein professioneller Musiker (Gert Zimanowski) seine Instrumente (Saxophon, Kontrabass, Trommel, Hang) in mörderische Schwingungen versetzt. Im perfekten Arrangement entsteht ein literarisch musikalisches Geflecht – ein schräg-skurriles Spiel. Wer ausziehen will, das Gruseln zu lernen, der wird mit tödlicher Sicherheit auf seine Kosten kommen.

Nachtgedanken

mit Renate Kohn & Cornelius Hummel

Renate Kohn  & Cornelius Hummel

Ein Tag geht zu Ende - ein Tag voller Erlebnisse oder ein Tag voller Einsamkeit, ein Tag ohne Rast und Ruh oder ein Tag an dem die Seele baumeln durfte, ein Tag voller Lachen und Fröhlichkeit oder ein Tag voller Trauer und Schmerz... am Ende jeden Tages steht der Abend, kommt die Nacht. Was kann alles geschehen in einer Nacht? Wie unterschiedlich werden die Nachtstunden erlebt, durchlitten oder genossen?

Joh.W.v. Goethe, Hermann Hesse, Wolfgang Borchert, Heinrich Heine u.v.m. kommen in dieser Lesung zu Wort.

Renate Kohn hat eine literarische Auswahl in Abend- und Nachtgedichten getroffen und nimmt die Zuhörer mit auf eine stimmungsvolle Nachtwanderung.

Begleitet wird sie von dem bekannten Cellisten Cornelius Hummel, der mit seinem Instrument Klangbilder zaubert, die Wegweiser der literarischen Nachtgedanken sind.

Liebestraum – Lebensleid

Literarisch-Musikalische Erinnerung an Franz Liszt & Marie d’Agoult

Franz Liszt gilt immer noch als der genialste Klaviervirtuose und Superstar der Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts, dessen Lebensgeschichte und Karriere von

vielen Brüchen und Widersprüchen gekennzeichnet war. Als er in einem Pariser Salon die sechs Jahre ältere Gräfin Marie d’Agoult trifft, ist er fasziniert von ihrer klassischen Schönheit, ihrer Bildung und ihrem gesellschaftlichen Rang.

„Sechs Zentimeter Schnee auf zwanzig Fuß Lava“, so wird die Gräfin von einem Zeitgenossen charakterisiert.

"Ich fühle ein unwiderstehliches Verlangen nach Ihnen“ bekennt Liszt und Marie d’Agoult antwortet: „Meine Liebe ist mein Glaube, und ich dürste nach dem Martyrium“

Der Skandal ist perfekt, denn jeder in der Pariser Gesellschaft weiß, dass Marie verheiratet ist. Das Paar flüchtet vor dem Pariser Klatsch. Es beginnen die „Jahre der Pilgerschaft“. 10 Jahre voller Leidenschaft und Liebe, Spannungen und Eifersucht, Verletzungen und Versöhnung. Schließlich die endgültige Trennung.

Die Schauspielerin Renate Kohn und der Schauspieler Wolfgang Heitz erinnern in einer musikalisch-literarischen Veranstaltung an das Liebespaar Marie d’Agoult & Franz Liszt. Mit einer Lesung aus Briefen und Texten bringen sie den Zuhörern die spannungsreiche Beziehung der französischen Gräfin mit dem ungarischen Pianisten und Komponisten nahe. Natürlich erhält die Musik von Franz Liszt einen großen Raum in dieser interessanten und stimmungsvollen Reise durch das Leben des Künstlerpaares.

Die Pianistin Anna Tyshayeva ist Preisträgerin vieler internationaler Klavierwettbewerbe, und eine international konzertierende Solistin und Kammermusikerin.

Künstlerliebe

Musikalisch-literarische Erinnerung an

George Sand & Frederic Chopin

Es war George Sand, Schriftstellerin und femme fatale im Paris des 19.Jahrhunderts, die die Legende von Chopin, dem Klaviervirtuosen und Komponisten polnischer Herkunft, als „poète á l’agonie“ kreierte: sein tragisches Los wurde zum Inbegriff des Genieverständnisses der Romantik. In George Sands berühmtem Salon verkehrten u.a. Delacroix, Liszt, Balzac und Flaubert, (mit dem sie einen jahrelangen Briefwechsel pflegte) und bewunderten bei abendlichen Klaviersoireen Chopins Einfallsreichtum, der – wie Delacroix festhielt – „auf die Seele eine Wirkung ausübte, die jener von Gedichten ähnlich war.“

George Sand und Chopin, diese beiden schillernden Gestalten des 19.Jahrhunderts hätten nicht gegensätzlicher sein können: SIE, politisch und sozial engagiert, als Frau für die damalige Zeit emanzipiert, immer auf der Suche nach Antworten - und Er, verschlossen, in seiner Religion und seiner eigenen Welt verhaftet.

Die Schauspielerin Renate Kohn und der Schauspieler Wolfgang Heitz erinnern in einer musikalisch-literarischen Veranstaltung an das weltberühmte Liebespaar George Sand & Frederic Chopin. Mit einer Lesung aus Briefen und Texten bringen sie den Zuhörern die spannungsreiche Beziehung der französischen Schriftstellerin mit dem polnischen Komponisten und Pianisten nahe. Natürlich erhält die Musik Chopins einen großen Raum in dieser interessanten und stimmungsvollen Reise durch das Leben des Künstlerpaares.

Die Pianistin Anna Tyshayeva ist Preisträgerin vieler internationaler Klavierwettbewerbe, und eine international konzertierende Solistin und Kammermusikerin.

Lesung im Verlies und andere Katastrophen

Schriftsteller auf abenteuerlichen Lesereisen

Literarisch – musikalische Soiree mit Renate Kohn und Gert Zimanowski

Renate  Kohn und Gert Zimanowski

"Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben ..." diese Volksweisheit gilt allemal für Autoren auf Lesereise. Viele Verlage schicken ihre Autoren auf regelrechte Lesemarathons.

Von den Strapazen und Aufregungen dieser "Tortourneen" haben sich einige Autoren erholt, indem sie sich die schönsten, skurrilsten, die denkwürdigsten und verrücktesten Erlebnisse von der Seele schrieben und kurzerhand wieder zu Literatur verarbeiteten.

Renate Kohn liest voller Vergnügen die unterhaltsamen Berichterstattungen,

während Gert Zimanowski auf vielerlei Art und Instrumenten

musikalisch seinen Kommentar dazu gibt.

WIESBADENER Kurier 04.11.2015 - (cox). Wenn im Literaturhaus Villa Clementine zum Taschentuch gegriffen wird, ist es entweder todtraurig oder urkomisch. Letzteres war bei der „Lesung im Verlies und andere Katastrophen“ von und mit Schauspielerin Renate Kohn und dem Musiker Gert Zimanowski der Fall. Dem Duo, das mit der Schilderung erlebnisreicher Lesereisen renommierter Autoren seine Bühnen-Silberhochzeit beging, hätte man gerne länger zugehört. Was nicht zuletzt am sprachlichen und auch komödiantischen Talent Kohns lag: Ihre Schilderung einer Lesereise des Schriftstellers Matthew Sweeney, der durch den Genuss eines Sahnebonbons vor Beginn einer Autorenlesung einen Zahn eingebüßt

Grimm's Märchen uff hessisch

eine musikalische Lesung mit Renate Kohn & Gert Zimanowski

Renate  Kohn & Gert Zimanowski

Auch wenn das Jubiläumsjahr der Gebrüder Grimm vorbei ist, so haben ihre gesammelten Märchen doch weiterhin Bestand und erfreuen immer noch Jung und Alt. Jeder kennt sie die Geschichten vom Rumpelstilzchen, von Hänsel&Gretel, dem Froschkönig u.v.m. -

aber wer hat sie schon einmal in unserem Heimatdialekt gehört?

Im hessischen Dialekt gelesen von der Schauspielerin Renate Kohn und mit den Klangfarben auf ausgefallenen Instrumenten, die Gert Zimanowski zaubert, bekommen die Märchen eine neue Lebendigkeit. Lassen Sie sich überraschen!

Maseltov

Jiddische Lieder und Geschichten

mit Renate Kohn und der Gruppe Maseltov

Renate  Kohn & Gert Zimanowski

“Maseltov“ bedeutet GLÜCK und ist der traditionelle Wunsch bei einer Hochzeit und der Titel eines bekannten Glückwunschliedes. Hierbei darf natürlich der Rebbe nicht fehlen, über den es noch viel an diesem Abend zu hören gibt. Aber nicht nur von Liebe und dem Rebbe wird gesungen und erzählt, sondern auch von Armut und Vertreibung.

Und immer wieder blitzt aus tiefer Melancholie urplötzlich die überschäumende Fröhlichkeit und Ausgelassenheit der Klezmer-Musik auf. Mit einem Sänger, einer Sängerin und sechs Musikern mit Akkordeon, Domra, Gitarre, Klarinette, Querflöte, Saxofon u.v.a. bietet Maseltov ein kleines Orchester auf.

Renate Kohn tritt gemeinsam mit dem Klezmer-Ensemble Maseltov und dem Klavier-Streich-Bläser-Ensemble auf. Sie liest aus der Vielfalt der jiddischen und palästinensischen Literatur Geschichten und Anekdoten, die zum Schmunzeln, Lächeln, Lachen wie auch zum Innehalten und Nachdenken anregen.

...und doch gefällt mir das Leben

Eine musikalische Lesung im Gedenken an Clara Grunwald

mit Renate Kohn & Dany Bober

Renate Kohn Dany Bober

Clara Grunwald war eine deutsche Pädagogin und Gründerin der Montessor-Gesellschaft Deutschland. Geboren im Juni 1877 in Mönchengladbach-Rheydt,

ermordet im April 1943 im KZ Auschwitz-Birkenau

Renate Kohn liest Texte von und über Clara Grunwald.

Dany Bober umrahmt die Lesung musikalisch mit einer jüdischen Zeitreise.

Seit 1975 „singt und sagt“ Bober in deutschsprachigen Ländern vom Judentum.

Insbesondere seine Interpretationen jüdischer Lieder machten ihn in Deutschland bekannt.

Zusammenstellung und Textauswahl: Rainer Völkel

Die Männer sind im allgemeinen ein gewissenloses Volk...

Arthur Schnitzlers „Der Reigen“ leicht gekürzt.

In Schnitzlers „Liebesreigen“, bei dem stets eine Figur zurückbleibt, während in der nächsten Szene eine schon bekannte in einer neuen Konstellation gezeigt wird, agieren zehn Personen, die von den jeweiligen Partnern das zu erhalten hoffen, was sie selbst nicht besitzen: die Dirne verklärt einen vorübergehenden Soldaten zum „Engel“ und will ihn zu ihrem Geliebten machen, der Soldat braucht die Dirne und das verschüchterte Stubenmädchen, um einmal wie ein Herr aus guter Gesellschaft aufzutreten. Der junge Herr, der eben noch das Stubenmädchen benutzt, um einen langweiligen Nachmittag zu unterbrechen, wird zum Abenteuer einer anständigen Frau, die einen kleinen Ausflug aus dem Ehe-Alltag unternimmt etc.etc. Zehnfach variiert wiederholt sich das Ritual der Verführung, Unterwürfigkeit, Schamlosigkeit, Lust am Abenteuer und der ehelichen Pflichterfüllung, Verstellung und zynischem Raffinement, Frivolität und Naivität; alle diese Verhaltensweisen streben ausschließlich dem Ziel sexueller Befriedigung zu.

Aus dem einstigen Wiener „Skandalstück“ liest Renate Kohn.

Gert Zimanowski lässt mit seinen einfühlenden Saxophonklängen den literarischen Reigen immer wieder neu beginnen und macht ihn dadurch auch musikalisch zu einem Vergnügen.

Herz über Kopf

„von der Liebe und ähnlichen Abenteuern“ eine poetisch-musikalische Ambrosia

Stets in Balance zwischen dem gesprochenen Wort der Dichter und musikalischem Ausdruck führen Renate Kohn und Gert Zimanowski einen Dialog, der von der Liebe und anderen Abenteuern erzählt. Gedichte und Texte, die aufhorchen lassen und nachdenklich stimmen, die aber auch das Publikum zum Schmunzeln bringen, erkennt es sich doch selbst wieder.

Mit gutem Gespür hat Renate Kohn Sentenzen ausgesucht und zusammen mit dem Saxophonisten und Bassisten zu einer Verschmelzung von Poesie und Musik gebracht, die die Kluft zwischen Mann und Frau deutlich vor Augen treten lässt, aber nicht nivellistisch darüber hinwegzutäuschen sucht, sondern den jeweils Anderen so sein lässt, wie er ist – und ihm mit Liebe begegnet. Eine kritisch-liebevoll Betrachtung des Spielraumes zwischen Mann und Frau.

Mit zärtelnd ziehenden, dann wieder staccato das Trommelfell bestürmenden Tönen begleitet Gert Zimanowski die Poesie des Wortes.

Den ganzen Tag geschrieben; die Zunge tut weh

eine Hommage an den dänischen Dichter Hans Christian Andersen

„Sie haben bewiesen, dass sie als Text und Musik-Duo nahezu unschlagbar sind...“ urteilt der Hessische Rundfunk über Renate Kohn & Gert Zimanowski.

(„Thomas Müller“ von Karen Duve, ein Märchen, erschienen als Hörbuch bei Eichborn-Lido, wurde so besprochen. HR-Bestenliste/11.2004)

Märchen sind auch bei dieser Live-Produktion das Thema. Märchen und das märchenhafte, skurrile Leben von H.C.Andersen. Die Dänen sind stolz auf ihren Dichter, der weltweit bekannter sein soll als Altvater Goethe. Jeder kennt „Das hässliche Entlein“, „Die Prinzessin auf der Erbse“, „Die Nachtigall“, „Feder und Tintenfass“ –„Feder und Tintenfass“?????

Nun, auch H.C.Andersen hat viele Gesichter. Freundliche Kritik an seinen Mitmenschen, ihren Eitelkeiten und Überheblichkeiten sind Teil seines Schreibens. Und tiefe Empfindsamkeit: Das Gedicht „Das sterbende Kind“ rührte bei seiner Veröffentlichung alle Dänen und, in der Übersetzung von Adalbert von Chamisso auch die Deutschen. Hans Christian Andersens Weg zum Ruhm begann mit der Poesie.

Biografisches, Märchen und Gedichte – verwoben mit Musik – erklingen bei dieser Hommage an den großen Dänen. Manches mögen Sie kennen, aber vieles werden Sie noch nicht gehört haben. Lassen Sie sich entführen in die Wirklichkeit des Märchens.

Hommage an Mascha Kaléko

Ich sitz in einem Haus aus Glas...und werfe doch mit Steinen

Renate Kohn und Gert Zimanowski laden ein zu einem literarisch-musikalischen Streifzug durch das bewegte Leben dieser fast vergessenen Poetin, die in den dreißiger Jahren mit Heine, Kästner, Tucholsky und Ringelnatz verglichen wurde.

Mascha Kaléko, am 7.Juni 1907 in Galizien geboren, findet mit 20 Jahren in Berlin Anschluss an die literarische Bohême des „Romanischen Cafés“. 1933 erste große Erfolge mit ihren Gedichten. 1935 Berufsverbot durch die Nazis.

1938 Emigration mit Mann und Sohn nach New York. 1960 Übersiedlung nach Israel, wo sie nach dem Tod ihres Sohnes und ihres Mannes vereinsamt lebt. Sie stirbt am 21. Januar 1975 in Zürich.

Das Geheimnis und die Qualität ihrer Dichtung liegen in ihrer Einfachheit. Mit einer Zeile vermag sie schwierigste Dinge zu sagen, die mitten ins Herz treffe

Es zieht mich nach Nordland ein goldener Stern ...

Eine literarisch-musikalische Begegnung mit Heinrich Heine

Rezitation: Renate Kohn Musik: Gert Zimanowski

Der deutsche Dichter und Journalist Heinrich Heine (1797-1856) blieb über seinen Tod hinaus umstritten in Deutschland. Er war ein großer Polemiker, unabhängig und kritisch gegenüber den Autoritäten seiner Zeit. Scharfzüngig ging er ins Gericht mit den Obrigkeiten, dem Nationalismus, mit jeglicher Unterdrückung. So fand er keinen Platz in seiner Heimat. 1831 ging er nach Paris ins Exil und blieb dort bis an sein Lebensende.

Seine volksliedhaften Verse sind bis heute populär. Nicht einmal die Nationalsozialisten, die in ihm nur den Juden sahen, konnten seine Gedichte, wie jenes von der “Loreley”, vergessen machen. Sein freier Geist und seine ironische, leichte und geistreiche Sprache sind auch heute noch modern und zeitgemäß.

Ein heiter-besinnliches Programm, das aber nicht auf die Scharfzüngigkeit Heinrich Heines verzichtet, regt zum Schmunzeln wie zum Nachdenken an.

Gert Zimanowski hat die Musik geschrieben und steht mit ungewöhnlichen Instrumenten im Dialog mit den Texten

Wer Heine-Gedichte aus der Schulzeit kennt, oder wem dessen Werke gar Lebensbegleiter sind, der erfährt eine Sicht- und Empfindungsvertiefung durch die dem Dichter zur Ehre gereichende Rezitationskunst.“ (RheinMainPresse 11.11.06)

Sie haben es geschafft, für den Dichter, Feuilletonisten, Kulturkritiker und Satiriker Heinrich Heine (den ich bisher wenig kannte) und seine manchmal kontradiktorisch geschliffene Poesie reges Interesse zu wecken. Ihr Vortrag war getragen von offensichtlicher tiefer Kenntnis des Menschen und seines Werks, so sicher haben Sie uns, Ihr Publikum zwischen den diversen Epochen seiner Biographie und seines Schaffens geführt, seiner Hochs und Tiefs, seiner ätzenden Verachtung und seiner tiefen Liebe, Abgebrühtheit und Zärtlichkeit. Ja, es kam ein ganzes - dialektisch zusammengefügtes - Universum zustande, und ich möchte Ihnen und Ihrem Instrumentalpartner gratulieren, dass Sie das - bei einem gewiss nicht ganz einfachen Publikum so geschafft haben. 

Mit herzlichen Grüßen, Hans Kutnewsky“ (ehemal Kleines Fernsehspiel ZDF)

Die Lesung fand im Literaturhaus Wiesbaden statt.

Göttertreffen

Wenn sich Bacchus, der Gott des Weines und Apollon, der Gott der Poesie und begegnen, wird das ein wundersames Erlebnis für alle, die diesen beiden huldigen. Wein, Wort und Musik sind denn auch die Gaben, die dargebracht werden. Auf den Spuren der Götter verkosten Sie die Weine der gewünschten Region.

Als Götterboten begleiten wird Sie das „..“nahezu unschlagbare Text- und Musikduo...“ (Hess.Rundfunk) Renate Kohn und Gert Zimanowski, die für diesen Abend die Texte und Klänge passend zum Rebensaft wohl ausgewählt haben. Diesen dreifachen Genuss sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

Presse:

„Wein, Wort und Musik fanden sich hier in schönster Harmonie vereinigt...

Wer Renate Kohn „nur“ als ehemalige Anwaltssekretärin aus „Ein Fall für Zwei“ kennt, der staunte nicht schlecht über ihre komödiantische Vielseitigkeit, mit der sie den Texten die richtige Würze gab...

je später der Abend, je fröhlicher die Gäste. Und die von Gert Zimanowski eigens geschriebenen Kompositionen setzten munter noch eins drauf... Als die Stunde des literarischen Rausches anbrach, griff er zu schweizerischen Hang, einer Mischung aus karibischer Steel-Drum und indischen Gatam, und entlockte dem Instrument himmlische Klänge...

Goethe zwischen Frankfurt und Weimar

„Goethe privat“, könnte das Motto der Essays von Walter Weisbecker lauten, in denen der Autor manch Ungewöhnlichem auf die Spur gekommen ist. „Wie Goethe um tausend Taler pokerte“ oder „Warum Goethe kein Frankfurter Ehrenbürger ist“ sind nur zwei Titel von insgesamt 50 Aufsätzen, die eine Sympathieerklärung an den Dichterfürsten, den Genius und nicht zuletzt natürlich an den Menschen Goethe sind.

Renate Kohn hat eine Auswahl getroffen und bringt sie in leichter, amüsanter Lesekunst zu Gehör. Ein Genuss für alle Goethe-Verehrer, die den Olympier einmal anders kennen lernen möchten.

Lesung mit Musik: Die fügsame, die biegsame Schwester

Cornelia Goethe, eineinhalb Jahre jünger als ihr später so berühmter Bruder ist begabt und klug. Da sie zusammen mit ihrem Bruder unterrichtet wird, erhält sie für eine Frau ihrer Zeit eine ungewöhnlich umfassende Bildung. Doch die Träume von einem kreativen und freien Leben, die damit geweckt werden, dürfen sich nicht erfüllen. Vater und Bruder verpflichten das lebenshungrige und sensible Mädchen auf die traditionelle Frauenrolle...

Die Biographie von Sigrid Damm zeichnet das Leben von Cornelia Goethe, der einzigen Schwester des großen Dichters, nach. Sie erzählt in einem Stil, der literatur-historische Dokumentation mit psychologischer Einfühlung und Phantasie verbindet, von den erstickten Wünschen und Hoffnungen im Leben dieser Frau und von ihrem tragischen Scheitern.

Renate Kohn liest Ausschnitte aus Sigrid Damm’s Biographie über Cornelia Goethe

Die Pianistin Tünde Kiss ist zu hören mit Musik zweier Komponistinnen aus der Zeit W.A.Mozarts also auch aus der Zeit Cornelias

Mundvoll

Kulinarisch-poetische Zwischengerichte mit Tafelmusik

„Dies für den und das für jenen. Viele Tische sind gedeckt.

Keine Zunge soll verhöhnen,was der andern Zunge schmeckt...

Nicht nur Wilhelm Busch hat sich der großen Leidenschaft der Gourmets schreibend angenommen. Renate Kohn hat in „literarischen Kochbüchern“ gestöbert und so manch mundendes Gedicht, manch köstliche Geschichte, aber auch nicht unbedingt Bekömmliches gefunden, das – vorgelesen – den Genuss eines Menüs abrundet.

Ohren- und gaumenkitzelnd ist die Tafelmusik, die Gert Zimanowski serviert.

Zeitgebundene Lesungen:

Es läuft der Frühlingswind durch kahle Alleen...

Gedanken, Gedichte und Geschichten zur schönsten Jahreszeit

mit Renate Kohn & Gert Zimanowski

Für den einen sind die ersten Sonnenstrahlen der jubelnde Beginn eines neuen Lebens, während der andere misstrauisch den Mantel enger um die Schultern zieht und an den nächsten Nachtfrost erinnert. Mit Gedanken, Gedichten und Texten von bekannten und unbekannten Autoren durchstreift Renate Kohn die erwachende Natur und zeigt, wie unterschiedlich sich die Menschen auf die ersten Boten des Frühlings einlassen. Und was wäre der Lenz ohne Musik und ohne die blühenden Improvisationen von Gert Zimanowski.

Szenen zur Leidensgeschichte Jesu

Musik- und Textmeditationen zu Holzschnitten von Johannes Seel

Ein Programm, das gerne von den Kirchen in der Karwoche oder direkt am Karfreitag für einen Gottesdienst genommen wird.

Installation:

Zwölf Holzschnitte auf Staffeleien, schwarz verhängt, die nach und nach enthüllt werden.

Der Leidensweg Christi musikalisch nachvollziehbar mit begleitenden Texten, die zeitlos-aktuell auch über die Gegenwartssituation nachdenklich machen

Musik & Text: Gert Zimanowski es liest Renate Kohn

Ausschnitte dieser Veranstaltung waren Teil des ZDF-Gottesdienstes am 2.April 2006

Speziell zur Advent- und Weihnachtszeit hat Renate Kohn Texte und Gedichte zusammengestellt, die uns nachdenklich und schmunzeln machen.

Winter- und Weihnachtsgeschichten am Kamin

Advent und Weihnachten, das sind nicht nur Tannenzweige, Kerzen und Lebkuchen. Advent und Weihnachten - das sind auch Legenden, Märchen, Erzählungen und Gedichte, in denen wir dem geheimnisvollen Wunder dieser Zeit immer wieder neu begegnen

Eine behaglich- besinnliches und heiteres Programm mit bekannter und unbekannter Literatur, das gern für eine etwas andere Weihnachtsfeier angeboten wird.

Zwischen den Jahren

Besinnliches und Vergnügliches zum Jahreswechsel.

Was bedeutet Zeit für uns? Wie gehen wir mit ihr um? Rückblick und Vorausschau. Abschied und Neubeginn. Alte Werte, neue Werte. Optimismus – Pessimismus. Erwartungen, Wünsche, Vorsätze.

Eine literarisch-musikalische Verabschiedung des alten Jahres und die Begrüßung der vor uns liegenden zwölf Monate.